Voices
DOROTHEE SCHUMACHER x
Veronika Kornová
Veronika Kornová ist in Prag geboren und tanzte 17 Jahre als Solistin am Nationaltheater Mannheim. Die Preisträgerin des renommierten Arnold-Peterson-Preises widmet sich seit 2016 der freien Tanzszene, der Choreografie und der Weitergabe ihrer Tanzleidenschaft als Profitrainerin.
Dorothee lernte Veronika vor vielen Jahren nach einer ihrer Tanzaufführungen kennen. Für den Ballettabend Per Du II mit Wolfgang, Arnold & Joseph (2008) sowie das Tanzstück Hold Lightly (2009) wurden die Tänzerinnen mit Kostümen von DOROTHEE SCHUMACHER ausgestattet. Nach einem gemeinsamen Fotoshooting im Jahr 2012 brachte das neue Tanzprojekt, The Goings-on mit Alba Nadal und Kevin O’Day, Veronika und unsere Brand für eine neue Collaboration zusammen.
1. Wann hast du das erste Mal gespürt, dass Tanz mehr als nur eine Bewegung für dich ist und was hat dich dazu gebracht, diesen Weg einzuschlagen?
Ich habe mit fast vier Jahren mit kreativem Tanz angefangen. Meine Eltern waren professionelle Tänzer, in dieser Umgebung war unvermeidlich, mit Tanz in Berührung zu kommen. Im Ballettsaal habe ich mich schon immer wohlgefühlt. Als ich sechs Jahre alt war, habe ich im Vorstudium am Theater Ballett gemacht, meine ältere Schwester war mein Vorbild. Damals war ich auch schon öfter auf der Bühne. Am Theater gab es damals viele Ballett-Vorstellungen, bei denen die Kinder aus dem Vorstudium integriert waren.
Spätestens mit zehn Jahren war mir klar, dass ich meine Leidenschaft zum Beruf machen möchte, dass Tanz meine Zukunft ist
2. Wie hat der Tanz dein Leben geprägt – auf der Bühne und darüber hinaus?
Durch den Tanz bin ich flexibel und kreativ geworden, habe Geduld und Verständnis entwickeln können. Ich achte auf gesunde Ernährung und fühle mich fit. Disziplin, Resistenz und Ausdauer sind weitere Teile meiner Persönlichkeit, die ich dem Tanz zu verdanken habe. Das sind einige wichtige „Soft Skills“, die mir auch im privaten Leben helfen, gut zu funktionieren
3. Wie fühlt es sich an, während einer Performance ein Kleidungsstück von Dorothee Schumacher zu tragen? Beeinflusst es deine Bewegung oder deine Ausstrahlung auf der Bühne?
Die Kleidungsstücke von Dorothee Schumacher beim Tanzen zu tragen ist einfach klasse. Es fühlt sich gut an, das Material ist sehr angenehm, bei der Bewegung macht es mit, ich fühle mich wohl und kann mich auf die Choreografie und das Tanzen konzentrieren.
Das Kostüm wird ein Teil unserer Persönlichkeiten auf der Bühne, verändert die Ausstrahlung nicht, aber beeinflusst das Aussehen, die Wirkung des gesamten Tanzstückes. Die Kleidungsstücke tragen Eleganz, herausragende Qualität, Weiblichkeit und Originalität in sich.
4. Tanz erzählt Geschichten durch Bewegung – würdest du sagen, dass Mode das Gleiche tut? Wie ergänzt sich beides für dich?
Nicht nur Geschichten werden durch Bewegung erzählt, durch den Tanz drücken wir Gefühle aus.
Ja, und ich glaube, dass Mode, so wie Tanz, die Identität formt und die Emotion beeinflusst. Die Bekleidung unterstützt und vertieft die Bedeutung einer Rolle, die getanzt wird.
Und was Mode und Tanz noch verbindet ist die harte Arbeit, die dahintersteckt, die langen Stunden der Vorbereitung und dann wirkt das Produkt so einfach und schwerelos.
5. Was bedeutet Weiblichkeit für dich – und spiegelt sie sich in deiner Art zu tanzen wider?
Weiblichkeit kann ich nicht mit nur einem Wort beschreiben. Für mich ist sie die Energie, die beruhigt und ermutigt. Sie ist die Schönheit der Natur, ist die Zärtlichkeit und Sensibilität, Wärme und Zuneigung. Weiblichkeit ist Verständnis und Empathie.
Ich glaube, dass mein Tanz Spuren der Weiblichkeit hinterlässt. Diese Frage sollen aber lieber die Zuschauerinnen und Zuschauer beantworten.
6. Dein Weg als Tänzerin erfordert unglaublich viel Disziplin. Was ist deine Motivation und wie tankst du Kraft?
Tanz ist meine Leidenschaft und die Bühne ist mein Lieblingsort. Tanzen macht mich glücklich, hierdurch ist für die Motivation und Kraft gesorgt.
7. Wenn du in die Zukunft blickst: Wohin soll dich dein tänzerischer Weg noch führen?
Ich wünsche mir, noch weitere Jahre auf der Bühne zu tanzen und meine zahlreichen Erfahrungen durch den Tanz mit dem Publikum zu teilen.
8. Bitte beschreibe die Brand Dorothee Schumacher in drei Worten:
Eleganz, Leichtigkeit, Komfort.
DOROTHEE SCHUMACHER x Iris Berben
VOICES
DOROTHEE SCHUMACHER X THE LIM SUAREZ FAMILY
1. Was ist eure persönliche Definition von Zeitlosigkeit?
Dylana: Für mich ist Zeitlosigkeit ein Gefühl des Seins. Es ist die Akzeptanz dessen, wer wir als Individuen sind. Es ist die Art und Weise, wie wir anderen gegenübertreten. Es ist die Perspektive, die wir auf die Welt haben, die offen und neugierig ist. Unser wahres Selbst zu sein und das zu zelebrieren, ist für mich zeitlos.
Rossana: Für mich ist Zeitlosigkeit ein Gefühl von Selbstbewusstsein in der eigenen Haut, und sich selbst mit aller Natürlichkeit zu akzeptieren.
Natalie: Ich liebe das Gefühl von Leichtigkeit und Eleganz. Daher bin ich auch ein großer Fan von monochromen Looks oder einem perfekt abgestimmten Set. Ein zeitloser Look zeichnet sich durch einen klassischen Fit aus, der deiner Silhouette schmeichelt. Besonders wichtig finde ich es, dass dieser bequem ist und mir Luft zum Atmen gibt.
2. Was bedeutet es, Mutter zu sein?
Rossana: Mutter zu sein ist die allerschönste Erfahrung, die es gibt. Ich liebe es, Mutter zu sein! Die Verbindung mit meinen Töchtern und die Welt durch ihre Augen zu sehen ist wundervoll und macht mich unglaublich glücklich. Ich wachse als Mutter ständig weiter, da wir niemals aufhören voneinander zu lernen. Mutter zu sein bringt auch viele Herausforderungen mit sich, aber du wirst jeden Tag dafür belohnt. Du weißt, du hast zwei wundervolle Menschen auf die Welt gebracht, die ihr eigenes Leben kreieren und ihre eigene Persönlichkeit entwickeln.
3. Bitte erzähle uns ein bisschen über die Werte, die dir im Leben wichtig sind. Bei welchen davon war es dir besonders wichtig, diese an deine Töchter weiterzugeben?
Rossana: Mir war Selbstständigkeit schon immer sehr wichtig. Ich bin vor vielen Jahren mit meiner Schwester von Malaysia in die Staaten ausgewandert. Ich stand vor so vielen Herausforderungen, und das in einem komplett fremden Land. Ich habe diese Eigenschaft definitiv auch an meine Töchter weitergegeben. Ich liebe es zu sehen, wie selbständig die zwei durch die Welt gehen – gleichzeitig aber auch eine enge Verbindung zu ihrer Familie und ihren Wurzeln haben.
4. Was bedeutet “Sisterhood” für euch?
Dylana: Die Bindung zu meiner Schwester ist eine der einzigartigsten, stärksten und interessantesten Verbindungen, die es gibt. Das versteht man wahrscheinlich nur, wenn man selbst eine Schwester hat und all diese Emotionen und Gefühle durchlebt, während man zusammen aufwächst. Eine Schwester kann gleichzeitig deine beste Freundin und größte Kritikerin sein. Egal was sie tut und welche Rolle sie gerade einnimmt, sie will immer nur das Beste für dich. Die Verbindung zu meiner Schwester ist Etwas, das nicht ausgesprochen werden muss. Das Band, das uns verbindet, wächst im Leben immer weiter – fühlt sich aber immer noch genauso vertraut an, wie in unserer Kindheit. Es ist für mich ein sicherer Ort und ich bin so dankbar eine Schwester zu haben, die mir so nahesteht!
Natalie: Eine Schwester zu haben bedeutet für mich mit einer besten Freundin auf die Welt gekommen zu sein. Das Beste daran ist, jemanden an deiner Seite zu haben, bei dem du komplett du selbst sein kannst. Zwischen Schwestern besteht eine bedingungslose Liebe. Unsere Verbindung ist ein kontinuierliches Abenteuer, bei dem wir zusammen sind, füreinander da sind, und uns gegenseitig als starke Persönlichkeiten wachsen sehen.
5. Was sind eure schönsten, gemeinsamen Kindheitserinnerungen?
Dylana: Meine schönste Kindheitserinnerung ist mit Natalie zuhause Rollenspiele zu spielen. Wir haben uns die verrücktesten Dinge ausgedacht. Wir haben so getan, als wären wir in einer Filmszene von Mission Impossible, haben lauthals den Soundtrack mitgesungen und unsere Nachbarn ausspioniert. Das hat so viel Spaß gemacht! Ein großer Teil unserer Beziehung geht auf diese Art von Spielen zurück. Wir haben uns die Welt so ausgemalt, wie wir sie uns wünschen.
Natalie: Dylana und ich haben immer zusammen getanzt und uns eigene Dance-Moves ausgedacht. Dylana hat sich damals die Choreografie für meinen Solo-Auftritt als Annie in der Grundschule ausgedacht. Alle waren von dem Auftritt begeistert. Wir haben im Garten mit Jazzschuhen und Knieschützern geübt. Ich kann mich heute noch so gut daran erinnern, wie viel Spaß das gemacht hat. Ich habe Dylana schon immer als meine Schwester bewundert und wollte so kreativ sein wie sie. Es gibt ein Foto von mir in meinem Tanztrikot, direkt nach dem Auftritt, und ich habe das größte Lächeln auf dem Gesicht. Daheim und in der Schule zusammen zu tanzen sind einige der schönsten Erinnerungen, die es gibt.
6. Gemeinsame Zeit ist so kostbar! Habt ihr irgendwelche gemeinsamen Rituale oder Traditionen?
Dylana: Meine Schwester und ich haben so viele! Ich liebe es zum Beispiel, wenn Natalie sonntags zum Dinner vorbeikommt und wir über alles reden können. Wir unternehmen so viel zusammen, dass sich fast alles wie ein kleines Ritual anfühlt. Das ist wirklich besonders.
Rossana: Ich liebe es, mit meinen Töchtern zu kochen, mit ihnen einen Spa-Day zu verbringen… Dinge, bei denen wir entspannen können und genug Zeit haben, uns in Ruhe zu unterhalten… und natürlich richtig viel zu lachen!
Natalie: Ich liebe die Curry Night bei meiner Mom. Ihr scharfes Malaysian Curry ist das beste auf der ganzen Welt! Zusammen Zeit in der Küche zu verbringen, zu lachen, und das Essen zu essen, mit dem wir aufgewachsen sind, ist für mich unglaublich besonders. Als Kind bin ich von der Schule nach Hause gekommen und wollte, dass meine Mama das Curry extra scharf für mich macht. Sie beim Kochen zu sehen ist für mich Zuhause.
7. Gibt es einen bestimmten Moment oder eine Erfahrung, die euch noch näher zusammengebracht hat?
Dylana: Als ich zum ersten Mal an die Ostküste gezogen bin und Natalie dann ca. zwei Monate später nachgekommen ist. Wir hatten nur uns beide. Die vielen gemeinsamen Erinnerungen und Herausforderungen haben uns definitiv noch enger zusammengeschweißt. Das war ein entscheidender Moment in unserem Leben.
Rossana: Ich freue mich immer ganz besonders mit meinen Töchtern um die Welt zu reisen, vor allem wenn wir mein Heimatland besuchen, wo meine Seite der Familie lebt. Es gibt immer Erinnerungen von meiner Kindheit dort, die sie noch nicht kennen und die ich so gerne mit den beiden teile. Und jedes Mal entstehen neue, gemeinsame Erinnerungen.
Natalie: Ich kann mich noch so gut daran erinnern, wie unsere Mom für uns gemalt hat. Sie hat immer wunderschöne Silhouetten und Fashion-Looks gezeichnet. So viel von unserer Liebe zur Mode haben wir von ihr. Sie ist so talentiert und kann unglaublich gut nähen. Ihre Liebe zum Detail war sehr inspirierend. Sie hat einen unglaublichen Geschmack, wenn es um Interior, Mode oder Design geht. Ich habe es schon immer geliebt, wie elegant sie ist.
8. Gibt es ein bestimmtes Kleidungsstück, das ihr mit eurer Mom in Verbindung bringt?
Dylana: Ich verbinde mit unserer Mom das traditionelle, chinesische Kleid, das Cheongsam. Es gibt so viele Bilder von ihr, als sie noch jung war und wunderschöne Kleider anhatte. Sie war sogar der Auslöser dafür, dass ich ein Cheongsam bei meinem Abschluss in der sechsten Klasse trug. Wir haben uns alle erst vor kurzem neue Cheongsams gekauft, für Chinese New Year. Ich finde, das sollte eine neue Tradition von uns werden.
Natalie: Ich trage jeden Tag Mom’s Jadering mit Diamanten. Er war ihr Hochzeitsring und sie hat ihn an mich weitergegeben. Es ist ein einzigartiges, extra für sie angefertigtes, wunderschönes Schmuckstück. Jade steht für Schutz und erinnert einen daran, Dinge mit dem Herzen zu tun.
9. Ein Lieblingspiece, das ihr gerne von eurer Schwester/Mama/Tochter ausleiht?
Dylana: Ich liebe es, mir die Vintage-Gürtel von meiner Mom auszuleihen! Sie verleihen jedem meiner Outfits ein besonderes Finish. Von Natalie leihe ich mir gerne ihre Schuhe aus, da wir dieselbe Größe haben. Sie besitzt viel mehr High-Heels als ich und immer, wenn ich einen besonderen Anlass habe, weiß ich, auf wen ich mich verlassen kann.
Rossana: Einfach alles! Wenn ich meine Töchter besuche, packe ich kaum was ein. Ich bediene mich immer aus deren Kleiderschränke. Es macht so viel Spaß, mich mit den beiden schick zu machen.
Natalie: Ich liebe das goldene, mit Perlen besetzte Bob Mackie Vintage Minikleid von meiner Mom. Es ist so ein schöner Klassiker und gleichzeitig ein Statement-Piece. Ich habe es mit 15 auf der Talent-Show von meiner High School getragen, wo ich auf der Bühne gesungen habe. Ich freue mich jetzt schon darauf, es irgendwann auf einem roten Teppich zu tragen. Es wäre einfach perfekt für eine glamouröse Night-Out.
10. Bitte teilt Etwas mit uns, das ihr gegenseitig aneinander schätzt.
Dylana: Ich liebe die Energie und den Optimismus von meiner Mom. Sie liebt das Leben und will die Welt erkunden. Ihr junges Mindset ist so inspirierend. An Dylana bewundere ich ihre Arbeitseinstellung, sie ist immer so fokussiert und motiviert. Und sie hat einen unglaublichen Sinn für Humor. Lachen ist immer die richtige Antwort!
Rossana: Ich weiß so viele Dinge an meinen Töchtern zu schätzen. Ich bewundere Dylana’s Kreativität und ihre Bedachtsamkeit. Ich bewundere es, dass Natalie immer bereit ist, alles zu geben. Es ist schön zu sehen, wie sich meine Töchter gegenseitig ergänzen.
Natalie: Ich schätze Dylana’s Sanftheit und ihre verständnisvolle Sicht auf die Welt so sehr. Es ist unglaublich schön zu sehen, wie sie ihre persönlichen Erfahrungen in ihre Arbeit steckt. Sie ist wie Poesie. Ich schätze die innere Stärke von meiner Mom. Sie ist immer ehrlich, jung im Herzen, und hat eine wahre Liebe und Passion für das Leben. Ich lerne so viel von ihr. Sie hat mir beigebracht, wirklich an mich selbst zu glauben und meine Träume zu verfolgen. Ich habe meine ehrgeizige Einstellung definitiv von ihr.
VOICES
DOROTHEE SCHUMACHER x CATE UNDERWOOD
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1. Du bist Fotografin, Model, DJ und Mama – ein Multitasking Talent! Stehst du lieber vor oder hinter der Kamera?
Ich kann mich so glücklich schätzen die Möglichkeit zu haben, immer zwischen dem Modeln und der Fotografie hin und her zu switchen. Dadurch erhält man einen 360-Grad-Einblick auf allen Ebenen… von der Theorie, bis hin zur Ideenentwicklung, der Fotoproduktion und dann auch wirklich am Set dabei zu sein. Als Model musst du dazu in der Lage sein, dein Ego loszulassen und dich auf Entscheidungen anderer zu verlassen. Es gibt es immer ein unterschiedliches Maß an Kontrolle darüber, was man als Künstler gibt und was man nimmt. Aber ganz egal in welcher Position du dich gerade befindest, du musst 100-prozentiges Vertrauen in das haben, was du tust.
2. Wenn du die Augen zu machst und an den Ozean denkst, was fühlst du oder an was musst du als Erstes denken?
Dann denke ich sofort an den Geruch der Meeresbrise.
3. Du hast nur 10 Minuten Zeit, um für ein spontanes Summer Getaway zu packen. Welche Summer Essentials dürfen in deinem Koffer auf keinen Fall fehlen?
Auf jeden Fall ein Badeanzug! Dann würde ich noch meine Kamera mitnehmen; eine Sonnenbrille; offene Plateau-Sandalen; und ein paar weite, lässige Hosen.